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So gut wie neu

12.05.2025

Karriere Hall AG

Wenn ein Teil die Werkstatt von David Horvath und Martin Pittl verlässt, ist es so gut wie neu. Die beiden reparieren für die Abteilungen der Hall AG so ziemlich alles, was sich reparieren lässt: vom Dienstwagen bis zum Türschloss. Zu Besuch in der Werkstatt.

Per Knopfdruck lässt Martin Pittl den VW Bus auf der Hebebühne nach oben fahren, um zu schauen, ob alles dicht ist. Dann gönnt er dem Dienstwagen einen Ölwechsel. Für das Umstecken auf Sommerreifen ist der Winter noch zu nah. Martin Pittl und sein Abteilungsleiter David Horvath kümmern sich um die gut 50 Fahrzeuge im Fuhrpark der Hall AG. „Das reicht von unserem Poolfahrzeug, dem elektrischen Renault Zoe, bis hin zum Mercedes Unimog. Die Elektrofahrzeuge haben sich auf der Kurzstrecke sehr bewährt. Und ihr Instandhaltungsaufwand ist geringer“, erklären die zwei Meister für Metallbautechnik.

Neben dem Fuhrparkmanagementkümmern sich die beiden um Lager und Beschaffung sowie um den Werkstattbetrieb. „Unsere Kunden sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ ,lächelt David Horvath. 1998 kam er als Lehrling zum Unternehmen. Sein Werkstattkollege ist seit 2005 bei der Hall AG.

In ihrer gut ausgerüsteten Werkstattreparieren die handwerklichen Allrounder alles, was an Infrastrukturkaputt gehen kann, fertigen entsprechende Neuteile selber an und unterstützen, wenn etwas neu errichtet wird. Ihr Arbeitsalltag bringt die beiden mit allen Abteilungen in Kontakt. „Unsere Kolleginnen und Kollegengehen sorgsam mit ihrem Material um. Aber Beschädigung und Unfälle können einfach passieren, Dinge gehen kaputt“, wissen beide aus langjähriger Erfahrung.

Die Vielfalt und der Umfang unseres Aufgabengebiets machen den Reiz aus. David Horvath & Martin Pittl

Lager für groß und klein

Bei der Beschaffung geht David Horvath strategisch vor. Mithilfe eines Warenwirtschaftssystems stellt er bereit, was die Teams der Hal lAG für die tägliche Arbeit brauchen: Berufsbekleidung, Verbrauchsmaterial, Werkzeug und Maschinen. „Ich hole Angebote ein, führe Preisverhandlungen und stehe laufend in Kontakt mit den Lieferanten“, beschreibt David Horvath. Die Warenentnahme von Schrauben, Rohren und Elektrokomponentenerfolgt per Scanner direktdurch die Mitarbeiter. Im überdachten Freilager warten Kabelrollen oder Trafo Bauteile auf ihren Einsatz.

„Die Vielfalt und der Umfang unseres Aufgabengebiets machenden Reiz aus. Es ist ein abwechslungsreicher Job“, sind sich die beiden einig. Die Abteilung ist direkt dem technischen Vorstand, Artur Egger, unterstellt. Die technische Entwicklung bringt immer neue Herausforderungen die Werkstatt. Zugleich wächst der bürokratische Aufwand. „Vorschriften und Gesetze sind mehr geworden“, so David Horvath. An Arbeit mangelt es den beiden also nicht: „Wir sind eine zentrale Servicestelle und Anlaufpunkt für alle rund um uns herum. Das motiviert!“

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