Sicherer Strom
10.02.2024
Die lückenlose Versorgung mit elektrischem Strom hat unser Leben bequem gemacht. Unbequem wird es, wenn es mal nicht funktioniert. Richtig unbequem wird es, wenn der Strom außer Kontrolle gerät: Kurzschlüsse, Überlastungen, offene Leitungen. Das kann sogar tödlich enden. Sicherungseinrichtungen helfen, die auch im Ausnahmefall auf Nummer sicher zu gehen.
• Installation durch eine Fachkraft
Lassen Sie elektrische Leitungen und Anschlüsse nur von professionellen Elektrotechnikerinnen bzw. -technikern installieren. Auch bei der Behebung von Fehlern sollten sie auf eine Fachkraft vertrauen.
• Leistungsschutzschalter und FI-Schalter
Leistungsschutzschalter schützen vor Überstrom und damit vor Überhitzung und Beschädigung von Leitungen durch zu viel Strom. Die Sicherung fällt, wenn zu viel Strom fließt, z.B. bei einem Kurzschluss. Sie lässt sich erst wieder einschalten, wenn der Fehler behoben ist. Fehlerstromschutzschalter (kurz: FI-Schalter) schützen vor Fehlerströmen. Sie greifen nicht nur bei Überlastung, sondern erkennen Unregelmäßigkeiten im Stromnetz. Das bewahrt Sie vor lebensbedrohlichen Stromschlägen.
• Regelmäßige Wartung
FI-Schalter müssen regelmäßig laut Herstellerangabe oder zumindest alle sechs Monate durch Drücken der Prüftaste getestet werden. Auch nach einem Fehlerfall sollten Sie Ihren FI-Schalter prüfen. Eine normale Sicherung (Leistungsschutzschalter) können Sie nur auf Ihre mechanische Gängigkeit prüfen, indem Sie sie aus- und einschalten. Lassen Sie offene Drähte, fehlende Abdeckungen oder sonstige Schäden im Sicherungskasten umgehend von einer Fachkraft reparieren.