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Wir versorgen die Region mit Energie.

Rund 18.000 Personen und Betriebe in Hall, Absam, Mils, Volders sowie Teilen von Ampass, Tulfes und Thaur nutzen tagtäglich den Strom, den wir liefern.

Woher stammt unser Strom?

Wasserkraft die Nr. 1

Bei der Hall AG stammt der Strom aus erneuerbaren Quellen – mit Wasserkraft als klarer Spitzenreiter mit 90 %. So tragen unsere Kunden aktiv dazu bei, CO₂-Emissionen zu reduzieren und die Umwelt zu schonen. Rund 40 % des benötigten Stroms produzieren wir selbst – in sechs Kleinwasserkraftwerken, einem Photovoltaik-Kraftwerk und einem Biomasse-Heizkraftwerk. Den Rest beziehen wir zuverlässig vom Strommarkt, damit jederzeit eine sichere Versorgung gewährleistet ist.

Stromkennzeichnung

Die Stromversorgung der Hall AG

Damit Energie zuverlässig bei Haushalten und Betrieben ankommt, arbeiten Kraftwerke, Heizkraftwerk und Stromnetz eng zusammen

Das Stromnetz

Zu den großen Herausforderungen des E-Werks der Hall AG zählen die laufende Wartung, Instandsetzung und Erneuerung des Stromnetzes, um den Kunden rund um die Uhr zuverlässig mit Strom zu versorgen. Dafür betreibt das Unternehmen folgende umfangreiche Infrastruktur:

  • 7 Umspannwerke

  • 150 Trafostationen

  • rund 130 km Mittelspannungsleitungen (10 kV / 25 kV)

  • rund 443 km Niederspannungsleitungen (230 V / 400 V)

mehr zur Stromversorgung

Fragen und Antworten zum Stromnetz

Unsere Anlagen

sechs Kleinwasserkraftwerke, ein Biomasse-Heizkraftwerk sowie eine Photovolatikpark liefern rund 40 % des benötigten Stroms für die Region Hall.

Kraftwerk Trinkwasserstollen

Der 950 m lange Trinkwasserstollen wurde zwischen 1995 und 2002 errichtet. Zwei im Betriebsgebäude installierte Kraftwerke nutzen das rund zweiprozentige Gefälle des Trinkwassers zur Stromerzeugung. Gemeinsam produzieren sie durchschnittlich etwa 500.000 kWh pro Jahr.

Typ: Laufkraftwerk
Ausbauwassermenge: 0,60 m³/s
Bruttofallhöhe: 19,2 m
Engpassleistung: 85 kW
Regelarbeitsvermögen: 390 MWh
Druckrohrleitung: Stahl DN 800
Turbine: 1 Francisturbine, U=1000 min-1
Generator: 1 Synchrongenerator, 110 kVA, 0,4 kV

Kraftwerk Jakobibründl 

Das zweite Kraftwerk im Halltal ist das KW Jakobibründl.

Typ: Laufkraftwerk
Ausbauwassermenge: 0,15 m³/s
Bruttofallhöhe: 57 m
Engpassleistung: 56 kW
Regelarbeitsvermögen: 150 MWh
Druckrohrleitung: GGG, DN 400
Turbine: 1 Peltonturbine, U=500 min-1
Generator: 1 Synchrongenerator, 75 kVA, 0,4 kV

Kraftwerk Halltal

Die Errichtung des Kraftwerks am Ausgang des Halltals wurde 1907 beschlossen; 1913 ging das erste Kraftwerk der Region in Betrieb. Mehrere Modernisierungen steigerten Leistung und Automatisierung: 1955 Umbau auf einen Maschinensatz (+10% Leistung), 1978 Teilautomatisierung, 1992 vollautomatisierter Computerbetrieb, 2007 Laufraderneuerung, 2008 Einbau eines Maschinen-Blocktrafos (Spannungsumstellung 5 kV → 10 kV). Die Wasserfassung nahe Bettelwurfeck wurde 2002 erneuert.

Typ: Laufkraftwerk
Ausbauwassermenge: 1,18 m³/s
Bruttofallhöhe: 221 m
Engpassleistung: 1.800 kW
Regelarbeitsvermögen: 12.500 MWh
Druckrohrleitung: GGG DN 700
Turbine: 1 Peltonturbine, U=500 min⁻¹
Generator: 1 Synchrongenerator, 2.000 kVA, 5 kV

Kraftwerk Walderbrücke

Das 2006 errichtete Trinkwasserkraftwerk gegenüber dem Kraftwerk Halltal liefert rund 1,6 Mio kWh jährlich und versorgt etwa 800 Haushalte.

Typ: Laufkraftwerk
Ausbauwassermenge: 0,18 m³/s
Bruttofallhöhe: 228,7 m
Engpassleistung: 325 kW
Regelarbeitsvermögen: 2.500 MWh
Druckrohrleitung: Stahl DN 500
Turbine: 1 Peltonturbine, U=750 min⁻¹
Generator: 1 Synchrongenerator, 450 kVA, 0,4 kV

Kraftwerk Halltalerhof

Errichtet 1976 und 2007 revitalisiert, versorgt das Trinkwasserkraftwerk rund 150 Haushalte.

Typ: Laufkraftwerk
Ausbauwassermenge: 150 l/s
Bruttofallhöhe: 59,4 m
Engpassleistung: 60 kW
Regelarbeitsvermögen: 310 MWh
Druckrohrleitung: GGG DN 350
Turbine: 1 Peltonturbine, U=500 min⁻¹

Generator: 1 Synchrongenerator, 90 kVA, 0,4 kV

Kraftwerk Volders

Das 1966 errichtete Laufkraftwerk mit Tagesspeicher nutzt den Voldertalbach und ist das größte Wasserkraftwerk der Hall AG. Mit einer Jahreserzeugung von 33 Mio. kWh versorgt es rund 10.000 Haushalte. Eine Generalsanierung erfolgte 2012, inklusive moderner Steuerung, generalsanierten Einlaufschützen, neuen Absperrkugelhähnen und Rohrbruchsicherung im Wasserschloss.

Typ: Laufkraftwerk mit Tagesspeicher
Speichernutzinhalt: 8.100 m³
Ausbauwassermenge: 1,125 m³/s
Bruttofallhöhe: 658,5 m
Engpassleistung: 6.880 kW
Regelarbeitsvermögen: 33.500 MWh
Druckrohrleitung: Stahl DN 800/700/600
Turbinen: 2 Peltonturbinen, U=1.000 min⁻¹
Generatoren: 2 Synchrongeneratoren, 4.300 kVA, 5 kV

Photovoltaik Anlage

Die 2011 errichtete PV-Anlage auf dem Areal des Trinkwasser-Hochbehälters in Absam wurde 2013 erweitert: 22 nachführbare Paneele und drei Forschungspaneele kamen hinzu. Die Paneele besitzen ein mehrachsiges Nachführsystem mit nur einem Antrieb, unterstützt durch eine fest montierte Referenzanlage für Vergleichsmessungen. Mit einer Jahreserzeugung von rund 160.000 kWh werden etwa 50 Haushalte versorgt; die Energie fließt vollständig ins Stromnetz der Hall AG.
Anlagenart: Mehrachsiges Nachführsystem
Paneelfläche: 32 m² je Solwing
Tragwerk: Feuerverzinkter Stahl
Steuerung: Astronomische Nachführung
Antrieb: Elektromechanischer Hubzylinder
Nennleistung: 4,5 kWp je Solwing
Bewegung: Azimuth 206°, Elevation 20°–53°
Dimensionen: 5,00 m × 8,50 m × max. 4,00 m

Biomasse Heizkraftwerk

Doppelter Nutzen: Mit der Verbrennung von Biomasse erzeugt die Hall AG zugleich Wärme und elektrischen Strom. Der entstehende heiße Wasserdampf treibt Turbinen an, die wiederum Generatoren für die Gewinnung elektrischer Energie bewegen. Zugleich wird die Wärmeenergie genutzt, um das Heizungswasser für die Haller Haushalte bereitzustellen. Über das unterirdische Leitungsnetz gelangt das erhitzte Nass bis zum Kunden und steht für die Aufbereitung von Warmwasser und Raumwärme zur Verfügung. Das danach abgekühlte Wasser fließt zurück ins Heizwerk, wo der Kreislauf von vorne beginnt.

Stromzähler

Intelligent messen, Energie clever nutzen

Mit smarten Messgeräten der Hall AG wird Stromverbrauch automatisch erfasst und direkt ins IT-System übertragen – ganz ohne mechanische Teile. Daten werden im 15‑Minuten-Takt aufgezeichnet und bis zu 60 Tage gespeichert.

Unsere Netze entwickeln sich zu „Smart Grids“, die weit mehr können als nur Zählerstände liefern. Über ein Web-Portal behalten Kundinnen und Kunden ihren Energieverbrauch jederzeit im Blick – so lassen sich Einsparungen und Effizienzgewinne schnell realisieren.

Anleitung Elektronischer Zähler

Hall AG – Meilensteine Energieversorgung

  • 1905: Erstes privates E-Werk errichtet

  • 1911–1913: Bau und Inbetriebnahme E-Werk Halltal

  • 1919: Ankauf E-Werk am Ausgang des Voldertales

  • 1927: Vertrag mit TIWAG für Fremd- und Überschussstrom

  • 1941: Inbetriebnahme Umspannwerk Weißenbach; Gründung Stadtwerke Solbad Hall (Elektrizitäts-, Wasser-, Kanalwerk u.a.)

  • 1950: Umspannwerk Bruckergasse in Betrieb

  • 1955: Umbau Kraftwerk Halltal

    • 1978: Teilautomatisierung

    • 1992: Computergesteuerter Betrieb

    • 2002: Erneuerung Wasserfassung

    • 2007: Laufraderneuerung

    • 2008: Maschinen-Blocktrafo

  • 1965–1966: Bau und Stromlieferung Kraftwerk Voldertal II

    • 2001: Automatisierung

    • 2012: Generalsanierung

  • 1966: Umspannwerk Süd Obere Lend errichtet

  • 1976: Kraftwerk Halltalerhof (2007 revitalisiert)

  • 2001: Kraftwerk Trinkwasserstollen & KW Jakobibründl

  • 2005: Kraftwerk Walderstraße; Biomasse-Heizkraftwerk

  • 2011: Photovoltaikanlage am Hochbehälter Walderstraße (2013 erweitert)

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